Parsberger Gymnasiasten sammeln Erfahrungen auf internationalem Niveau

11.01.2017

Emsig bereitete sich eine 13-köpfige Schülergruppe des Gymnasiums Parsberg jeden zweiten Mittwoch im vergangenen Schuljahr auf das DELF-Diplom des französischen Bildungsministeriums vor. Die Schülerinnen und Schüler trainierten alle mit Erfolg ihre Fähigkeiten in den Bereichen Leseverstehen, Hörverstehen, Textproduktion und Sprechfertigkeit und konnten am Ende alle ein erfolgreiches Ergebnis der Niveaustufe B1 vorweisen. Julia Peißer und Anna Wein nahmen sich die Prüfung der Niveaustufe B2 zum Ziel und zeigten dabei beeindruckende Leistungen. OStD Josef Gloßner gratulierte den Schülerinnen und Schülern zu ihren guten Resultaten und überreichte ihnen die DELF-Zeugnisse.

Bei dem Diplôme d’Etudes en Langue Française (DELF) handelt es sich um ein standardisiertes und in der ganzen Welt anerkanntes, französisches Sprachdiplom. Es bescheinigt Kenntnisse der französischen Sprache auf unterschiedlichen Niveaustufen, die auf den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen ausgerichtet sind. Damit wird den Schülern eine Bewerbung bei der Immatrikulation an einer Hochschule oder bei der Bewerbung für eine Arbeitsstelle in einem französischsprachigen Land erleichtert.

Katharina Lindheim

 

France Mobil zu Besuch am Gymnasium Parsberg

09.11.2016

Das France Mobil, ein kleines französisches Kulturinstitut auf Rädern, besuchte auch in diesem Schuljahr die 5. Klassen des Gymnasiums Parsberg. Ziel dieses Projekts der französischen Botschaft und der Robert-Bosch-Stiftung ist es, Kindern und Jugendlichen in Deutschland die Sprache und Kultur ihres Nachbarlands näher zu bringen.

Auf spielerische Art und Weise schaffte es Charlotte de Brabander, den Schülerinnen und Schülern das Alphabet und die ersten Zahlen auf Französisch beizubringen. Nach kurzer Zeit konnten sie sich gegenseitig in der Fremdsprache vorstellen, ihr Alter nennen und sagen, was sie besonders gerne mögen. Äußerungen wie „J’aime le foot!“ und „J’aime la pizza“ fielen ihnen dabei nicht schwer.

Dass den Fünftklässlern viele französische Farben schon längst aus dem Alltag bekannt sind, wie z. B. orange, rouge und rose, stellten sie bei einem Bewegungsspiel fest: Jeder bekam eine Farbkarte und sollte sich seine Farbe in der Fremdsprache merken. Sobald diese aufgerufen wurde, mussten diese Kinder untereinander Platz tauschen.

Zum Schluss stand Charlotte de Brabander noch für Fragen zur Verfügung, z. B. nach ihrer Herkunft. Dabei erfuhr man, dass sie nicht weit entfernt von Volvic und Parsbergs Partnerstadt Vic-le-Comte geboren wurde.

Obwohl es für die Schülerinnen und Schüler die erste Schnupperstunde Französisch war, zeigte Charlotte de Brabander, dass ihnen diese Fremdsprache gar nicht so fremd und unbekannt ist. Am Ende waren alle fasziniert von diesem Unterricht der besonderen Art, der das Interesse an der französischen Sprache und Kultur weckte.

Michael Prokisch