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Erasmus Treffen in Parsberg

Erasmus Treffen in Parsberg

Das Erasmus Treffen in Parsberg hat unseren Gästen wie auch unseren Schülern das Thema Nachhaltigkeit näher gebracht. Die Berichte zu den einzelnen Tagen sind nun fertig und online abrufbar. Sie stammen direkt von den beteiligten Schülern und unterlagen keiner Zensur. Zum Artikel aus der Mittelbayerichen Zeitung zu dem Projekttreffen gelangen sie hier.

Die verschiedenen Inhalte wurden nicht nur im Rahmen des Treffens vermittelt, sondern auch in den Unterricht integriert. In der Klasse 5d wurde ein Zuckerpeeling anlässlich des Muttertages hergestellt, die Handy-Sammelaktion wird von der Klasse 9b++ weitergeführt und Müll wurde bereits in der Klasse 9c++ upgecycelt. Hier wurden sehr kreative Sachen aus nicht mehr benötigten Materialien hergestellt. Alte Autoreifen fungieren nun als Sitzgelegenheit, ein Globus wurde zu einer Lampe, ein Badmintonschläger zu einem Bilderrahmen, Werkstattanzüge zu einer Hängematte und Zeitungspapier zu einem Christbaum umfunktioniert. Damit das Projekt und die umgesetzten Inhalte einen möglichst breiten Publikum präsentiert werden können, wurde es am Tag der Offenen Tür vorgestellt und mit den Besuchern ein Zuckerpeeling hergestellt.

Stefan Ziegler

 

Montag 19.02.2018
Nach der späten Anreise der Austauschpartner am Vortag trafen wir uns um 8:00 Uhr in der Aula, von wo aus unsere Gäste eine kleine Tour durch unser Schulhaus bekommen haben. Anschließend bekamen wir einen Vortrag über nachhaltige Produktion und deren Probleme, was sehr interessant war. Danach durften alle Teilnehmer des Treffens eigene Taschen- und T-Shirts mit dem Logo des Erasmus-Projekts gestalten. Die fertiggestellten Taschen erinnern nicht nur an den Spaß, den wir hatten als wir sie gestaltet haben, sondern auch an das ganze Projekt und unsere Austauschpartner. Nach dem Mittagessen hieß es wieder kreativ sein. Jetzt sollten wir mit den Schülern aus den anderen Ländern Kleidung aus Plastikmüll kreieren, welche wir dann am Donnerstag bei einer Fashionshow präsentierten. Der restliche Tag wurde uns zur freien Verfügung gestellt und wir haben beschlossen, mit unseren Austauschpartnern bowlen zu gehen. Eine gemütliche Art den ersten Abend ausklingen zu lassen.

Bericht der teilnehmenden Schüler aus den Klassen 9b++ und 9c++

 

Dienstag 20.02.2018
Am zweiten Tag unserer Erasmus-Projekts vervollständigten wir unsere laufstegreife houte couture Mode. Als nächster Punkt auf der Tagesordnung stand eine Stadtführung durch die Kulturstadt Nürnberg auf dem Plan. Während der Führung ging uns aufeinmal der Herr Ziegler ab, er war einfach weg. Als er dann, so plötzlich wie er verschwand, wieder auftauchte, bemerkten wir, dass er für alle Socken gekauft hatte, da es soo kalt war und ein paar nur Füßlinge an hatten. #RetterInNot
Unsere Stadtführung endete dann an einem Glücks-/Betrachtungsbrunnen, wo wir dann auch eine ausgiebige Mittagspause von knapp 10 Minuten eingelegt haben. Man mag es kaum glauben, aber wir machten in den 10 Minuten eine weise Lebenserfahrung. Essen unter Zeitdruck #Leben am Limit
Nächste Haltestelle war dann das Bionicum im Tierpark, wo wir dann jeweils mit den Austauschpartnern Gruppen bilden sollten. Hauptattraktion im Bionicum war der intelligente Roboter, der gewissen Personen Hoffnung auf ein Leben zu zweit gab #ForeverAlone! Wenn wir nicht gerade mit Gruppenselfies mit Herrn Ziegler und Frau Buchecker beschäftigt waren, widmeten wir uns den ausgestellten Naturphänomenen. Auf dem Heimweg trennten sich dann unsere Wege. Während alle anderen nach Parsberg reisten, besuchten die Norweger und wir noch das Trampolinparadies Airtime #Schleichwerbung
Nach zwei Stunden rumhüpfen, waren wir dann so fertig, dass wir uns noch beim Mc jeder einen fetten Burger gegönnt haben und sind dann auch endlich den Heimweg angetreten.
P.S. Frau Buchecker wollte auch mit ins AirTime, konnte allerdings nicht wegen Korrekturarbeiten, sie bereut es bis heute, nicht mitgekommen zu sein.

Q11 – Norwegen – Gruppe

 

Mittwoch 21.2.2018
Nachdem sich in der Früh alle im Versammlungsraum eingefunden hatten, begann der Tag mit einem Film über die Verschmutzung unseres Planeten durch Plastik und die Folgen dieser Verschmutzung. Nach einer kurzen Pause durften wir uns nochmals auf die Fashionshow am Donnerstag vorbereiten, und gaben den Kleidern aus Plastik den letzten Schliff. Am Nachmittag dann hat uns Frau Neumann gezeigt wie man ganz einfach und schnell Kosmetikprodukte wie Lippenstift oder Gesichtspeeling herstellt. Der Abend stand uns dann zur freien Verfügung. Wir haben ihn ausklingen lassen, indem wir mit unseren Austauschpartnern Essen gegangen sind.

Elias Grünewald 9b++

 

Donnerstag 22.2.2018
Wie jeder Schultag begann auch dieser wie gewohnt um 08:05 Uhr. Jedoch starteten wir heute den Tag mit der Vorbereitung auf unsere erste „Trashion-Show“, welche eine Idee von Frau Baron war. Um Müll nicht zu verschwenden sondern weiter zu verwenden, kreierten wir Mode im Sinne der Haute Couture und erfanden ein ganzen Konzept mit König und Königin. Kurz vor dem großen Auftritt in der großen Pause zitterten unsere Models und gingen in Gedanken noch einmal die extravaganten Posen durch, des Weiteren wurden noch die letzten Handgriffe an den Kunststücken aus Müll gemacht. Nach dem großen Gong zur Pause begann unsere erste „Trashion-Show“ mit der Moderation von Selene Fromm und Sophia Greiner. Nach den ersten Momenten der Aufregung schien es unseren nicht ganz freiwilligen Models sehr gut auf dem Laufsteg zu gefallen, neben großen Applaus erhielten sie auch ein paar Lacher vom Publikum aufgrund ihres charismatischen Auftretens (natürlich spielten auch die zum Schmunzeln anregenden Kleidungsstücke und Posen eine Rolle).

Nach diesem einmaligen Erlebnis ließen wir es ein bisschen ruhiger zu gehen, in Form von einem Vortrag über Smartphones. Neben sehr informativen Eindrücken, erhielten wir auch die Möglichkeit uns selbst etwas an Wissen beizubringen mit Hilfe von Fragebögen und Antwortplakaten. Wir gingen jeweils in Vierer-Teams zusammen, jeweils zwei Deutsche und deren Austauschpartner. Da die Bögen und Plakate auf Deutsch waren, mussten wir uns in unsere Übersetzungskünste beweisen.
Um 11:30 Uhr kam uns die lang ersehnte Pause gelegen um noch einmal Kraft zu schöpfen und unseren Hunger zu stillen.
Eine Stunde später war unsere Kreativität wieder einmal gefragt, wir sollten uns Werbemöglichkeiten ausdenken um alte Smartphones einzusammeln und zu recyceln. Unter anderem entstanden kreative Ideen, wie zum Beispiel eine Handysammelstelle in Form eines riesigen pinken iPhones. Um frischen Wind in unsere Gedanken zu bringen, ging es informativ weiter, indem Herr Schnabel uns zeigte wie man ein „electro quad“ baut. Nach diesem kurzen Themenwechsel mussten wir unsere Konzentration wieder auf unsere nachhaltigen Werke aus dem vorherigen Workshop lenken.

Der Schultag neigte sich dem Ende zu, jeder verließ die Schule und fuhr nach Hause um sich für unsere Abschiedsparty vorzubereiten und gegebenenfalls bereits die Koffer zu packen, denn manche Schüler und Schülerinnen sowie Austauschpartner und -partnerinnen entschlossen sich dazu die Nacht in der Schule zu verbringen. Zur „Farewell-Party“ hat jeder Schüler oder die Eltern einen Salat, etwas typisch Bayerisches oder eine Nachspeise mitgebracht. Wir schauten gemeinsam Bilder von vergangenen Reisen an und spielten Gemeinschaftsspiele, dafür brachte Herr Geitner nicht nur ein ganzes Repertoire an Spielen mit sondern auch tolle Preise um unsere Motivation anzuspornen. Dazu hatten wir eine Finnin dabei, welche am nächsten Tag ihre Volljährigkeit erreichte. Auch von ihren Lehrern gab es ein kleines Geburtstagsgeschenk in Form eines englischen Buchs mit dem Titel „The subtile art of not giving a F*ck“. Mit der Zeit wurden wir immer weniger Leute bis nur noch die Personen, welche übernachten wollten, übrig geblieben waren. Alle zusammen halfen wir noch alles aufzuräumen, da schließlich am nächsten Tag wieder ein ganz normaler Schultag war. Sobald die Arbeit erledigt war, versammelten wir uns kurz vor Mitternacht in der Turnhalle und tanzten zusammen zu Musik, spielten Basketball, turnten herum und genossen die letzten Momente unserer gemeinsamen Zeit.

Anastasia Mönch, Q11

 

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