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Lesung mit der Kinder-/Jugendbuchautorin Nina Weger

Lesung mit der Kinder-/Jugendbuchautorin Nina Weger

Leseförderung wird an unserer Schule großgeschrieben.
Nach vielen Jahren konnten wir wieder einmal ein absolutes Highlight anbieten: Am Mittwoch, den 13.3.2019, las die bekannte und mehrfach prämierte Jugendbuchautorin Nina Weger für alle 5. Klassen aus ihrem neuen Buch „Als mein Bruder ein Wal wurde“ und für die 6 a und b aus ihrem Werk „Ein Krokodil taucht ab“. Die Klassen 6 c und d konnten wegen des parallelen Skikurses leider nicht bedient werden, eine Verschiebung beider Termine war aus langfristigen Buchungsgründen nicht möglich.

Nina Weger zu Beginn der Lesung

 

Da die örtliche Buchhandlung Buchfink (wegen ihrer Beiträge zur Leseförderung vom damaligen bayrischen Kultusminister Spaenle als Buchhandlung des Jahres 2015 ausgezeichnet) eine Lesereise der Autorin an mehrere Schulen der Region organisieren konnte und uns der Förderverein großzügig unterstützte, musste nur ein kleiner Eigenbeitrag der SchülerInnen erhoben werden.

Die 5. Klassen hatten sich mit breiter Mehrheit für „Als mein Bruder ein Wal wurde“ entschieden. Darin erzählt die Autorin aus der Perspektive des Protagonisten Bela, dessen geliebter großer Bruder von einem LKW überfahren wird und ins Wachkoma fällt. Fragen wie Darf man über das Leben eines anderen entscheiden? oder Woher soll man wissen, was richtig und falsch ist, wenn man mit dem anderen nicht mehr kommunizieren kann? kommen auf. Nina Weger hat diese berührende Geschichte so erzählt, dass sich traurige Stimmung nicht in den Vordergrund drängt - mitunter durchaus komisch und von Anfang bis Ende sehr spannend.

„Ein Krokodil taucht ab“ ist eine spannende Abenteuergeschichte über Familie und Freundschaft. Als Pauls „Haustier“, der kleine Mississippi-Alligator Orinoko, durch ein Missgeschick in der neu zusammenfügten Familie das Klo hinuntergespült wird, steigt der Protagonist in die Kanalisation, um seinen tierischen Freund zu retten. Überraschenderweise trifft er auf eine Bande von Kindern, die dort leben - in gefühlter Freiheit von nervenden Eltern mit Problemen wie Krankheit oder Trennung, die nie Zeit für ihre Kinder hatten oder von diesen immer Super-Leistungen erwarteten.

Eine Auswahl von Nina Wegers Jugendbüchern


Frau Weger beantwortet im Anschluss an die Lesung die zahlreichen Fragen der begeisterten ZuhörerInnen: Wie arbeitet und lebt eine Berufsschriftstellerin? Wie lange dauert es, bis ein Buch fertig ist? Welche Arbeitsschritte gibt es? Macht sie einen Schreibplan? Recherchiert sie an den Handlungsorten ihrer Bücher? Wie kommt sie auf die Namen ihrer Figuren? Wie auf den Titel? Nimmt sie im Laufe des Schreibprozesses Veränderungen vor? Wie sieht die Zusammenarbeit mit dem Verlag aus? Wer holt die Zeichner an Bord? Wie sehen ihre weiteren Pläne aus?

Nina Weger: „Ich schreibe Geschichten, die sich so hätten abspielen können.“ Recherchen spielen für sie eine große, ja wesentliche Rolle. Reine Fantasy habe sie bisher nicht gereizt.

Sie bot an, Schülern z. B. in P-Seminaren für Tipps zur Verfügung zu stehen.

Mit einer Signierzeit, die rege genutzt wurde, fand die eindrucksvolle. lehrreiche Veranstaltung ihr Ende.

Nina Weger beim Signieren


Für die Fachschaft Deutsch gez. Theo Emmer

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